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Hanf, CBD & Co im Profi-Fußball

Portrait Collin Quaner
Training, Leistung, Druck. Wer in Europa Profi-Fußballer sein will, der muss nicht nur Talent und Ehrgeiz mit sich bringen, sondern sich auch im professionellen Alltag zu recht finden.

Collin Quaner aus Düsseldorf hat genau das geschafft, denn der mittlerweile 29-jährige war in den vergangenen Jahren unteranderem für den FC Ingolstadt 04, Union Berlin, Huddersfield Town und zuletzt für den damaligen englischen Zweitligisten Ipswich Town als Stürmer im Einsatz. Er weiß genau was das Profi-Leben so alles mit sich bringt und hält sich darum nicht nur fit im sportlichen Sinn, sondern achtet dabei auch seit gewisser Zeit intensiv auf seine Ernährung. Der noch in England lebende Fußball-Profi und neuer HANAFSAN Fußball Ambassador erzählt uns im HANAFSAN Interview nicht nur über das chaotische Jahr 2020, sondern auch welcher Stellenwert sein eigener Körper für ihn hat und vor allem, welche große Rolle die Kulturpflanze Hanf dabei spielt.

Der Sport ist im Jahr 2020 ja aufgrund von COVID19 etwas in den Hintergrund gerückt. Wie hast du das Jahr bislang so erlebt?

Das Jahr 2020 hat, so deutlich wie noch nie zuvor, gezeigt, wie unbewusst, unachtsam und von der Natur entfernt die Menschheit aktuell lebt. Wir haben unsere Verbindung zur Natur und damit gleichzeitig zu uns selbst nahezu komplett aufgegeben und verloren. Für mich persönlich jedoch war das Jahr 2020 wahrscheinlich das produktivste und effektivste Jahr seit je her. Die Zeit während unseres ersten „Lockdown“ hier in England habe ich genutzt, um mich noch intensiver mit mir selbst zu beschäftigen. Das bedeutet sowohl mental als auch physisch. Während der gesamten Zeit haben wir natürlich einen Trainingsplan von unserem Verein bekommen, um sicher zu stellen, dass wir alle in Topform bleiben. Vor allem aber auch im Bereich Ernährung konnte ich während dieser Zeit erneut ein paar Dinge ausprobieren und analysieren, wie sich das auf Körper und Geist auswirkt. Ich habe meinen bisherigen Verein Huddersfield Town im Sommer verlassen und bin seit dem vereinslos. Es ist für mich persönlich eine sehr interessante Zeit, in welcher ich es genieße, mein Leben und mich selbst weiterhin zu erforschen. Durch meine neue tägliche Routine sorge ich weiterhin dafür, dass ich durch optimiertes Training weiterhin fit bleibe, zugleich auf meine Ernährung achte und die übrige Zeit eben für andere Dinge nutze, für welche ich vorher nicht so viel Zeit hatte.

Du sagst, dass diese Zeit auch was Gutes hat? Erkennen die Menschen vielleicht auch wieder, was wirklich zählt im Leben?

Ich denke, ja. Wir haben uns allgemein soweit von der Realität, insbesondere aber auch von der Natur entfernt, dass das alles vielleicht auch zeigt, wie sehr sich der Mensch verändert hat. Abgesehen von der wirklichen Problematik, dem Virus also, hatte diese Zeit insofern was Gutes, dass die Menschen erstmals wieder den „Kontakt nach draußen“ gesucht haben, und das ist schön. Ich war damals als Kind, in einer Zeit ohne Smartphones, viel draußen unterwegs, habe irgendwo auf der Straße bis in die späten Abendstunden Basketball und Fußball gespielt, war gerne am Skateboarden oder mit meinem Freunden im Wald – das gibt es heute leider nicht mehr all zu viel.

Collin Quaner

Hatte das nicht auch mit der Erziehung deiner Eltern zu tun?

Ja und ich denke, das war damals einfach allgemein anders. Meinen Eltern habe ich viel zu verdanken. Alles was sie für mich gemacht haben, hat starke Auswirkungen darauf, wie und wer ich heute bin. Meine Eltern haben immer alles dafür getan und sehr viel dafür geopfert, dass es meinem Bruder und mir gut geht. Vor allem der Einfluss meines Vaters hat mich sehr geprägt. Er hat uns bewusst gemacht, wie wichtig Dinge wie Disziplin, Geduld, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen im Leben sind. Mein Vater ist ein Kämpfer, so wie ich. Dabei war aber auch gegenseitiger Respekt immer sehr wichtig. Diese Dinge prägen mich bis heute und werden es auch bis an mein Lebensende weiterhin tun.

Du hast ghanaische Wurzeln. Dein Vater kommt aus Afrika. Wie ist denn deine Beziehung zu Afrika?

Mein Vater ist in Ghana geboren und dort auch aufgewachsen. Ich liebe Afrika, die afrikanische Kultur, die Lebensfreude und den Spirit Afrikas. Meine Eltern sind regelmäßig in Ghana und auch ich war schon des Öfteren dort. Nach Afrika und speziell nach Ghana zu reise, fühlt sich immer wieder wie ein kurzer Heimats-Wechsel an. Im Sommer 2019 habe ich mit zwei meiner besten Freunde eine Safari in Kenia gemacht und war dabei auch im Regenwald von Ruanda auf einer Gorilla Tracking Tour. Für uns alle war diese Zeit bis dato die eindrucksvollste und magischste Zeit unseres Lebens.

Collin Quaner  collin safari

In Afrika warst du bislang ja noch nicht als Profi-Fußballer tätig, in Europa ja dafür schon umso länger. Collin, was bedeutet dieser Sport für dich?

Fußball hat mich mein ganzes Leben lang begleitet seit ich mit meinen fünf Jahren angefangen habe zu spielen. Deswegen habe ich einen Großteil meiner Erfahrungen durch den Sport gemacht. Ich bin für all diese Erfahrungen und Erlebnisse unglaublich dankbar, denn der Fußball hat mir unglaublich viel beigebracht und gelehrt - sowohl über mich selbst als auch über das Leben und Beziehungen zu unseren Mitmenschen. Was ich vor allem gelernt habe ist, dass der Fußball bisher mein Beruf war, aber dass der Fußball mich nicht definiert. Menschen sehen mich als Collin „den Fußballer“, aber für mich ist es wichtig, dass, wenn ich selbst in den Spiegel schaue, dass ich da Collin „den Menschen“ sehe. Ich habe in meiner Karriere wirklich herzensgute und wundervolle Menschen kennengelernt, zu welchen ich bis heute in Kontakt stehe und welche mich immer wieder auf verschiedenste Weise auf meinem Weg geprägt haben. Diese Beziehungen und Erfahrungen sind unbezahlbar.

Was waren die schönsten Momente in deiner bisherigen Karriere?

Wir hatten damals beim FC Ingolstadt eine längere Zeit lang mehrere Brasilianer, einer davon war Caiuby, bei dem ich Zuhause viel Zeit verbracht habe. Dadurch bin ich in den Genuss gekommen, die brasilianische Kultur etwas kennenzulernen. Es ist allgemein eine Zeit, an welche ich wirklich sehr gerne zurückdenke, aber auch an meine Zeit bei Union Berlin denke ich sehr gerne zurück. Union Berlin ist ein ganz besonderer Verein mit besonderen Werten, was ihn definitiv von anderen Vereinen abhebt. Der gesamte Verein ist wie eine große Familie und das spürt man. Die Atmosphäre bei unseren Heimspielen vor unseren Zuschauern war immer sehr speziell. Eine ganz besondere und schöne Zeit hatte ich dann natürlich auch die letzten Jahre in England. Die absolute Krönung war dann unser Aufstieg mit Huddersfield Town in die Premier League 2017. Die Erfahrung, in der wohl besten Liga der Welt gespielt zu haben, kann mir niemand mehr nehmen.

Du hast dich ja bereits damals in Deutschland, vermehrt auch jetzt in England, nicht nur auf Fußball fokussiert, sondern auch deine Ernährung stark in den Fokus gestellt? Woher kam da die Überzeugung?

Das was wir tagtäglich konsumieren mit den Gedanken, welche in uns herumschwirren, formen buchstäblich die Qualität unseres Lebens. Vielen Menschen ist das gar nicht bewusst. Deswegen haben die Themen Ernährung und die Kontrolle meiner Gedanken absolute Priorität. Für einen Hochleistungssportler gibt es den großen Unterschied, dass er sich nicht eine Woche lang schlecht ernähren kann, da sich dies sehr wahrscheinlich auf direktem Wege in seiner Leistung widerspiegeln würde. Und auch ich habe am eigenen Leibe erlebt, wie sehr sich die Ernährung im Positiven und auch im negativen Sinne auf die sportliche Leistung auswirken kann und weiß deshalb, welchen Stellenwert sie im Leben eines Leistungssportlers hat.

Wie bist du dann eigentlich auf Hanf-Lebensmittel und Cannabidiol (CBD) gestoßen?

Wenn man sich einmal mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzt, kommt eines zum anderen. Man probiert Dinge aus, ist neugierig und hat Augen und Ohren offen für Neues. Heutzutage gibt es so viele Informationen, dass es natürlich auch gar nicht immer so einfach ist zu unterscheiden, welche davon verlässlich und vertrauenswürdig sind. Hat man den Dreh aber raus, und durchwühlt man dabei auch noch die Welt der Pflanzen, Kräuter & Co, so kommt man natürlich auch um das Hanf nicht herum – zum Glück.

Welche Vorteile hast du durch den Einsatz von Hanf-Lebensmitteln, speziell Hanfprotein, und bei der Anwendung von CBD Produkten bemerkt?

Ich denke einer von vielen Besonderheiten der Hanfpflanze ist ihre Vielseitigkeit. Wenn man bedenkt, dass Hanfsamen alle essenziellen Aminosäuren und Fettsäuren für ein gesundes menschliches Leben beinhalten, ist das schon wirklich ein starkes „Powerfood“. Wir wissen aber ja auch wie wichtig Proteine als Bausteine für ein gesundes Leben sind, vor allem für Leistungssportler. Allerdings glaube ich wird dieser Bedarf an Proteinen oft falsch interpretiert. Von den gängigen Protein-Shakes, welche bis heute noch häufig auch im Profisport benutzt werden und oft auf Milch und Whey-Protein basieren, bin ich schon vor Jahren weggekommen. Seitdem habe ich jahrelang verschiedene vegane Protein-Shakes probiert und habe irgendwann etwas passendes für mich gefunden. Nachdem ich mich dann vor Kurzem des Öfteren mit den positiven Eigenschaften der Hanfpflanze auseinander gesetzte habe, habe ich Produkte aus dieser natürlich dann auch selbst ausprobiert. Meiner Meinung nach sind Hanflebensmittel sehr effiziente Produkte und brauchen aufgrund ihrer Eigenschaften kaum unnötige Zusätze.

Collin Quaner

Die NBA und die NFL zeigen mit ihrer Pro-Cannabis Einstellung, zumindest in der USA, für einen klaren Trend. Denkst du, dass kann auch nach Europa rüber schwappen?

Vorstellen kann ich mir alles, klar. Wenn diese Sportarten und Ligen schon als Beispiel voran gehen, kann ich mir gut vorstellen, dass es auch in Europa irgendwann einmal ein Thema sein kann. Umso mehr die positiven und wissenschaftlich bewiesenen Eigenschaften verbreitet werden und darüber auch genug aufgeklärt wird, desto höher auch die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Trend nach Europa übersiedelt. Trotzdem kann ich mir aber vorstellen, dass gerade der Konsum von Marihuana immer viele Streitpunkte ergeben wird.  

Wie wird das Thema Hanf und CBD denn im Profi-Fußball wahrgenommen. Ist Hanf da überhaupt ein Thema?

Im Profi-Fußball war das Ganze bis dato so gut wie gar kein Thema. Auch Hanflebensmittel und CBD Öle sind im Fußball, ehrlich gesagt, kaum in Verwendung. Ich kann mir aber ganz klar vorstellen, dass dies vor allem daran liegt, das Verbände, Ligen und Mannschaften Bedenken bezüglich möglicherweise verunreinigter Produkte haben und bislang das Thema Hanf immer sofort mit THC Missbrauch in Verbindung gebracht wird. Aufklärung und hochqualitative Produkte wären sicher hilfreich für den Spitzensport.

Hast du das Gefühl, dass sich aber das Image der Kulturpflanze langsam in die richtige Richtung entwickelt?

Das glaube ich definitiv. Ich glaube viele Menschen stoßen inzwischen immer öfter auf Hanf-Lebensmittel wie Hanfsamen, Hanfsamen Öl, Hanfprotein und CBD Öle und lernen immer mehr über ihre positiven Eigenschaften. Das liegt sicher auch daran, dass es nun verlässliche Unternehmen wie HANAFSAN gibt, welche verlässliche und Wissenschaft-basierte Aufklärung anbieten und in richtiger Art und Weise über die Vielseitigkeit der Pflanze informieren. Für mich ist aber ganz klar: Blättert man in den Geschichtsbüchern aller Kulturen, wird deutlich, dass Hanf auch bereits in den vergangenen Jahrtausenden vielseitig eingesetzt wurde – das kann kein Zufall sein.

Wieso hast du dich schlussendlich für die Marke HANAFSAN entschieden bzw. was überzeugt dich an der Unternehmens-Philosophie am meisten?

Überzeugt von der Marke HANAFSAN hat mich in erster Linie die hochwertige Qualität und Bio Zertifizierung der Produkte. Auch das Produkt selbst steht im Vordergrund und das ist für mich sehr wegweisend. Vor allem für uns Leistungssportler ist Qualität und Transparenz sehr wichtig. Ich möchte mich darauf verlassen können, dass das oberste Interesse eines Unternehmens ist, ein sauberes und sicheres Produkt für den Kunden bereit zu stellen. Das ist bei HANAFSAN der Fall. Dazu kommt ein hervorragender Kundenservice mit einer wirklich bemerkenswerten Kundennähe – genau das, was es eben braucht. Das Produktsortiment ist ebenso breit gefächert – vom Bio Hanfprotein Pulver zum CBD Öl bis hin zur handgerührten CBD Creme. Und auch die Philosophie einen balancierten Mehrwert zu schaffen und anderen Menschen helfen zu wollen, ist eine, die auch ich als Person vertrete. Darum bin ich hier und stolzer neuer HANAFSAN Ambassador

Bildquelle: © Collin Quaner

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