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Hanf Fakten

Neue Studie zu CBD und Herzgesundheit – was sagt die Wissenschaft?

Eine aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichung im International Journal of Molecular Sciences widmete sich genau diesem Thema und analysierte die möglichen Zusammenhänge zwischen CBD und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Das Interesse an CBD wächst seit Jahren. Viele Menschen nutzen CBD Öl zur Unterstützung bei Stress, innerer Unruhe oder Schlafproblemen. Gleichzeitig untersucht die Forschung zunehmend, ob Cannabidiol (CBD) auch im Bereich Herzgesundheit eine interessante Rolle spielen könnte.

Studie: CBD könnte mehrere relevante Prozesse beeinflussen

Die Forscher beschreiben, dass CBD in präklinischen Untersuchungen interessante Eigenschaften zeigte, die für das Herz-Kreislauf-System relevant sein könnten. Dazu zählen unter anderem:

  • antioxidative Effekte
  • Einfluss auf entzündliche Prozesse
  • Unterstützung der Gefäßfunktion
  • Schutzmechanismen auf Zellebene
  • mögliche Wirkung bei stressbedingter Belastung

Gerade oxidativer Stress und chronische Entzündungsprozesse gelten als wichtige Faktoren bei vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Warum Herzgesundheit heute wichtiger ist denn je

Das Herz arbeitet rund um die Uhr. Es schlägt etwa 100.000 Mal pro Tag und versorgt den gesamten Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen. Dauerstress, schlechte Schlafqualität und innere Unruhe können dieses sensible System langfristig belasten. Zu den häufigsten Belastungsfaktoren zählen:

  • chronischer Stress
  • Schlafstörungen
  • Nervosität
  • Bewegungsmangel
  • ungesunde Ernährung
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • hoher Blutdruck

Hier setzt CBD vor allem indirekt an – durch Förderung von Ruhe, Entspannung und besserem Schlaf.

Warum ist das spannend?

Das Herz reagiert empfindlich auf Dauerstress, Schlafmangel, schlechte Ernährung und Entzündungsprozesse. Genau deshalb ist die Forschung rund um CBD und Herzgesundheit so interessant. Die Studie zeigt, dass CBD nicht nur als Entspannungsprodukt betrachtet wird, sondern auch wissenschaftlich auf sein breiteres Potenzial untersucht wird.

Wichtig zu wissen

Die Autoren betonen klar: Viele Ergebnisse stammen bislang aus Labor- und Tiermodellen. Weitere hochwertige Humanstudien sind notwendig, bevor medizinische Aussagen getroffen werden können.

Was ist CBD überhaupt?

CBD ist ein natürlicher Pflanzenstoff aus der Hanfpflanze. Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht berauschend und macht nicht „high“. Stattdessen wird Cannabidiol vor allem wegen seiner entspannenden und ausgleichenden Eigenschaften geschätzt. Das körpereigene Endocannabinoid-System ist an vielen Prozessen beteiligt, darunter:

CBD im Alltag – warum viele Menschen es nutzen

Unabhängig von der Herzforschung verwenden viele Menschen CBD Öl, um:

  • besser abzuschalten
  • innere Ruhe zu fördern
  • Stress zu reduzieren
  • Schlafqualität zu verbessern
  • mehr Balance im Alltag zu finden

Ein ausgeglichener Lebensstil ist auch für das allgemeine Wohlbefinden von großer Bedeutung.

CBD und Entzündungsprozesse im Herz-Kreislauf-System

Laut Studie könnte CBD auf Signalwege einwirken, die mit Entzündungsreaktionen in Verbindung stehen. Chronische, niedriggradige Entzündungen werden heute als bedeutender Faktor bei Gefäßveränderungen und Herz-Kreislauf-Belastungen betrachtet. Die Autoren beschreiben, dass CBD in verschiedenen Modellen eine modulierende Wirkung auf bestimmte Entzündungsmarker zeigte. Dadurch rückt Cannabidiol zunehmend in den Fokus der modernen Forschung.

Hinweise auf Zellschutz und oxidative Balance

Ein weiterer Schwerpunkt der Studie betrifft oxidativen Stress. Freie Radikale können Zellen belasten und stehen mit Alterungsprozessen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung. Die untersuchten Daten deuten darauf hin, dass CBD antioxidative Eigenschaften besitzen könnte und dadurch zellschützende Prozesse unterstützt werden könnten. Genau diese Mechanismen machen CBD und Herzgesundheit zu einem spannenden Zukunftsthema.

CBD und Blutgefäße – weiterer Fokus der Forschung

Die Studie verweist zudem darauf, dass CBD auch im Zusammenhang mit der Funktion der Blutgefäße untersucht wird. Gesunde Gefäße sind entscheidend für einen stabilen Blutfluss und die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen. Erste präklinische Daten deuten darauf hin, dass CBD Einfluss auf die Gefäßspannung sowie auf Prozesse im Endothel – der inneren Gefäßwand – haben könnte. Diese Bereiche gelten als zentrale Faktoren für die allgemeine Herz-Kreislauf-Gesundheit und stehen daher verstärkt im wissenschaftlichen Interesse.

CBD und Stressreaktionen des Körpers

Ein weiterer interessanter Punkt der Studie betrifft die mögliche Rolle von CBD bei stressbedingten Reaktionen des Körpers. Dauerhafter Stress kann Herzfrequenz, Blutdruck und hormonelle Belastungsreaktionen beeinflussen – Faktoren, die langfristig auch das Herz-Kreislauf-System beanspruchen können. Die Autoren diskutieren, dass CBD über das Endocannabinoid-System sowie weitere Rezeptorsysteme an der Regulation von Stressantworten beteiligt sein könnte. Genau deshalb wird CBD nicht nur im Bereich Entspannung, sondern auch im Zusammenhang mit ganzheitlicher Herzgesundheit zunehmend wissenschaftlich untersucht.

Fazit zur Studie

Die neue Untersuchung zeigt: CBD ist auch im Bereich Herzgesundheit ein spannendes Forschungsfeld. Besonders antioxidative, entzündungsbezogene und zellschützende Eigenschaften stehen im Fokus. Noch ist weitere Forschung nötig – doch die bisherigen Erkenntnisse machen deutlich, warum CBD weltweit immer mehr Aufmerksamkeit erhält.

Quellennachweis:

Urlić, H., Kumrić, M., Pavlović, N., Dujić, G., Dujić, Ž., & Božić, J. (2025). Cardiovascular Effects of Cannabidiol: From Molecular Mechanisms to Clinical Implementation. International Journal of Molecular Sciences, 26(19), 9610. https://doi.org/10.3390/ijms26199610

World Health Organization (WHO). Cardiovascular diseases (CVDs): Key Facts.

Fotos:

Freepik

Redaktioneller Inhalt wurde von Dr. Daniel Feurstein überprüft. ✓

Dr. Daniel Feurstein
Ausbildung:
  • Biologie-Studium an der Universität Konstanz mit Schwerpunkt Biochemie und Pflanzenphysiologie (2000 bis 2005)
  • Promotion am Lehrstuhl für Human- & Umwelttoxikologie an der Universität Konstanz (2006 bis 2009)
  • Post-Doc am renommierten Scripps Research Institute in Florida, USA (2010 bis 2011)
Berufserfahrung:
  • Study Director Bioanalytical Studies, Celerion Switzerland AG, Schweiz (2012 bis 2014)
  • Gruppenleiter Bioanalytik GxP, Molecular Partners AG, Schweiz (2014 bis 2018)
  • Gründer und CEO von Dr. Feurstein Medical Hemp GmbH (2017 bis heute)
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