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Hanf, eine Jahrtausende alte Nutzpflanze aus Zentralasien

Hanf zählt zu den vielseitigsten und ältesten Nutz- und Heilpflanzen und stammt ursprünglich aus Zentralasien. Von dort breitete sich die Pflanze – mit Ausnahme des Polargebiets, der Tropen und der Wüste – über die gesamte Welt aus. Bereits 2000 v. Chr. verarbeitete man in China Hanffasern zu Papier und bis 1883 wurden etwa 75 bis 90 Prozent aller Landkarten, Zeitungen und Bücher damit hergestellt. Künstler malten Gemälde auf Hanfwand und Hanföl wurde für Lacke und Farben verwendet. Darüber hinaus war die Pflanze auch Rohstoff für Textilien, Segel und Seile. Bekannt ist Hanf aber auch für seine medizinisch therapeutischen Einsatzmöglichkeiten, wobei die ersten Angaben dazu in einem etwa 4700 Jahre alten chinesischen Lehrbuch erstmals schriftlich dokumentiert wurden. Shen Nung (2700 v.Chr.) setzte Hanfharz beispielsweise bei Rheuma, Gicht bzw. Frauenkrankheiten ein. Allerdings ist natürlich zu beachten, dass das Krankheitsverständnis zu dieser Zeit ein völlig anderes war, als es heute ist.

Im Zuge der Industriellen Revolution sank der Bedarf nach Hanf für Seile und Segel sehr stark und wurde im Laufe der Zeit durch Garne bzw. Kunststoffe ersetzt. Für die Herstellung von Lacken und Ölen griff man immer häufiger auf erdölbasierte Produkte zurück. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts sorgte Hanf für viel Aufsehens als „leichte“ Droge, die vor allem von amerikanischen „Hippies“ konsumiert wurde, was zu zahlreichen kontroversen Diskussionen und einer strengen Kontrolle des Anbaus führte. Verschiedenste Studien zeigten allerdings, dass Cannabinoide u.a. bei Mangelernährung, zur Schmerzbehandlung, zur Krampflösung, bei Erbrechen durch Chemotherapien sowie bei neurologischen Beschwerden einsetzbar sind.

Bekannte Hanfsorten

Im Zuge der sehr alten Hanfanbau-Tradition waren Züchter immer darum bemüht, ideale Kreuzungen zu finden und diese auch weiterzuentwickeln. Vor allem im 20. Jahrhundert stieg die Züchtungsaktiviät enorm an, was vor allem auf technische Neuerungen zurückzuführen ist. Das Ergebnis davon ist eine unglaublich hohe Anzahl an unterschiedlichsten Hanfsorten, wobei jede davon über eigene Qualitäten verfügt. Wenn bestehende Sorten systematisiert werden sollen, so wird zunächst zwischen den beiden bekannten Hanfarten – Cannabis indica sowie Cannabis sativa – unterschieden, anschließend erfolgt eine Orientierung an den Merkmalen, die die Züchter fördern bzw. unterdrücken wollen.

Cannabis indica stammt aus dem südasiatischen Raum. Diese Pflanze ist relativ klein, verfügt über dunkelgrüne Blätter und einen hohen THC-Gehalt. Cannabis sativa ist hauptsächlich in westlicheren Regionen beheimatet, ihr THC-Gehalt ist gering und aus ihr züchtet man Hanfsorten, die heute als Nutzpflanzen Verwendung finden, wobei in der EU insgesamt 52 Hanfsorten zugelassen sind. Außerdem gibt es viele Sorten, die durch das Kreuzen von Cannabis indica und Cannabis sativa entstanden sind und auch als Hybridsorten bezeichnet werden.

Die wichtigsten Cannabinoide

Mittlerweile konnten Forscher rund 400 unterschiedliche Substanzen in der Hanfpflanze ausmachen, darunter mehr als 100 Cannabinoide und ätherische Öle. Als Cannabinoide bezeichnet man eine Wirkstoffgruppe, die bei Pflanzen nur in Hanf zu finden sind. Alle höheren Lebewesen verfügen allerdings auch über ein cannabinoides System, das diese Substanzen nutzen kann. Zu den bekannten Cannabinoiden gehören beispielsweise das psychoaktive Tetrahydrocannabinol (THC) sowie Cannabidiol (CBD), die beide über viel therapeutisches Potential verfügen, was auch wissenschaftlich belegt ist. So findet CBD unter anderem bei Verspannungen, Entzündungen, chronischen Schmerzen, Epilepsie und Spastiken, Angstzuständen, Depressionen, MS, Parkinson und weiteren neurologischen Erkrankungen seine Anwendung. Darüber hinaus zeigen präklinische Studien, dass CBD anti-tumorös, anti-viral und anti-bakteriell wirkt, die Entwicklung von Diabetes hemmt und eine stimulierende Aktivität für das Immunsystem zeigt. Im Gegensatz zu THC verursacht das 100 Prozent legale NICHT-psychoaktive CBD kein „High“.

Rechtslage

In Österreich ist der Anbau von THC-haltigem Cannabis nur der AGES (Agentur für Gesundheit und Nahrungsmittel Sicherheit/www.ages.at) erlaubt. Ausgenommen sind 52 zugelassene EU-Nutzhanf-Sorten (Stand 2017) mit einem tiefen nicht relevanten THC-Gehalt. Nach der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Nahrungsmittel Sicherheit sind cannabinoidhaltige Öle und Extrakte keine Nahrungsergänzungsmittel gemäß §3Z4 des Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetzes (LMSVG, BGBI I Nr. 13/2006 idgF). Aus diesem Grund fallen sie nicht unter das Anwendungsgebiet des Lebensmittelrechts und dürfen daher weder als Lebens- noch als Nahrungsergänzungsmittel vermarktet werden. Im medizinischen Bereich ist in Österreich derzeit ein Arzneimittel mit Cannabis-Wirkstoffen zugelassen (siehe AGES), das eine Kombination aus zwei Extrakten enthält: Eines stammt dabei von einer THC-reichen Cannabis-Sorte, das andere von einer Cannabidiol-reichen Sorte. Das Arzneimittel wird zur Verbesserung krampfartiger Symptome bei Multiple Sklerose-Patienten, zur Linderung chronischer Schmerzen (Erkrankungen des Nervensystems, Krebs) sowie bei Erbrechen, Übelkeit oder Appetitlosigkeit bei AIDS- und Krebspatienten eingesetzt.  Daneben besteht die Möglichkeit im Rahmen einer Magistralen Zubereitung THC als Reinsubstanz in Apotheken zu beziehen.  Diese magistrale Zubereitung kann vom Arzt bei bestimmten Indikationen verschrieben werden. Dazu zählen die Behandlung von Nebenwirkungen durch eine Therapie mit Zytostatika (Chemotherapie), Behandlung von Appetitlosigkeit im Rahmen einer Krebserkrankung, Therapie von chronischen Schmerzen und die Behandlung von Multipler Sklerose mit therapieresistenter Spastik.

Medizinische Studien

Sämtliche internationale klinische Studien sind unter www.clinicaltrials.gov in englischer Sprache abrufbar. Über die Suchfunktion gelangt man relativ einfach zu verschiedensten Untersuchungen und kann so nachforschen, wo und in welchen Indikationen Studien durchgeführt werden. Zum einen zeigt die enorme Anzahl an klinischen Cannabis Studien das Potential von Cannabinoiden in der Medizin. Zum anderen sind solche klinischen Studien sehr teuer und kosten in Abhängigkeit von vielen Faktoren zwischen 5 und 200 Millionen Euro pro Studie. Ein weiterer Punkt der aufzeigt, welchen therapeutischen Nutzen Cannabis-Wirkstoffe haben bzw. haben könnten.

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