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Abwarten und Tee trinken – am besten mit dem Bio Hanf-Tee von HANAFSAN

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Diese verbreitete Redewendung „Abwarten und Tee trinken“ lädt uns ein, in herausfordernden Situationen ruhig zu bleiben, und beim Genießen einer Tasse Tee die weiteren Ereignisse erst einmal abzuwarten. Seit dem 19. Jahrhundert wird die weise Empfehlung befolgt und soll auf Heinrich Ast, einen damals bekannten Schäfer und Kräuterheilkundigen zurückgehen. Er ermahnte seine ungeduldigen Patienten sich Zeit zu nehmen, zu ruhen und Kräutertee zu trinken, bis ihre Krankheit ausgestanden und geheilt ist

Ein grünes Blatt erobert die Welt – die lange Geschichte und Tradition des Tee`s

Er gehört zu unseren ältesten Kulturgütern und wird nach Wasser auf der ganzen Welt am häufigsten getrunken! Aber Tee ist nicht einfach nur ein Durstlöscher, er will mit allen Sinnen wahrgenommen, erlebt und genossen werden. Beim intensiven Riechen und bewussten Schmecken entfaltet er die ganze Bandbreite seiner aromatischen Facetten – von zart-duftend bis blumig, von erfrischend-fruchtig bis herb. Man geht heute davon aus, dass die Geschichte des Tees in China begann. Wann das war, ist leider nicht überliefert, aber der Legende nach hat  ihn der chinesische Kaiser und Kräuterkundler Chen Nung im Jahre 2737 v. Chr. rein zufällig entdeckt. Bei einer Rast unter einem wilden Teestrauch auf einer seiner Reisen soll ein leichter Wind einige Blätter in seine Schale mit heißem Wasser geweht haben. Inspiriert vom köstlichen Duft, kostete der Kaiser von dem hellgrün gefärbten Getränk und war nicht nur von seinem feinen Geschmack überzeugt, sondern fühlte sich auch erfrischt und gestärkt, so dass er sich von da an immer die Blätter des Teestrauch in sein Trinkwasser geben ließ!

Auf dem Seeweg von China nach Europa

Lange Zeit auf China beschränkt, begann der Tee seinen Siegeszug um die Welt ca. 552 n. Chr., im Gepäck chinesischer Mönche, die den Zen-Buddhismus nach Japan brachten. In den Gärten der Zen-Klöster begannen sie eigenen Tee anzubauen und die Teezeremonie zu entwickeln. Europäischen Boden erreichte er erst am Anfang des 17. Jahrhunderts mit den Holländern, die 1610 die erste Ladung Tee importierten und in den folgenden Jahren auch die einzigen Tee-Importeure in ganz Europa blieben. Der lange und gefährliche Seeweg aus den Anbaugebieten machte den Tee zu dieser Zeit zu einem raren und fast unerschwinglichen Genussmittel. Da Europa ihn ausschließlich über den Seeweg erhielt, gehen die Bezeichnungen Tee, tea und vermutlich auch das französische thé auf das kantonesische Wort tu zurück, eine chinesische Sprache, die vor allem in den Tee-Anbaugebieten im Süden Chinas gesprochen wurde. Nachdem er sich in ganz Europa verbreitet hatte, begannen die Engländer im Jahr 1669 ihren eigenen Tee zu importieren und übernahmen schließlich bis 1833 das Handelsmonopol von den Holländern. Da die Engländer keine Abhängigkeit von China wollten und der Import über den Seeweg nicht nur kostspielig war, sondern auch die Tee-Qualität dabei litt, unternahmen sie schon bald erste Versuche, auf heimischem Boden Tee anzupflanzen, was in dem rauen Klima der Insel allerdings zum Scheitern verurteilt war. Auch die Pflanzversuche in ihren indischen Kolonien zeigten zunächst nur mäßigen Erfolg, so dass erst die Entdeckung wild wachsender Teesträucher in Indien um ca. 1823 die Wende brachte. Seither ist sich die Wissenschaft nicht einig, welches die eigentliche Tee-Urpflanze ist, die chinesische Thea sinensis oder die später entdeckte indische Thea assamica!

Spätere Tee Transporte über Land

Der Tee eroberte die Welt aber nicht allein über das Meer, sondern gelangte bereits um 1620 erstmals auf dem beschwerlichen Karawanen-Handelsweg quer durch die Mongolei nach Russland. Seine Qualität war wohl deutlich besser, da er nicht  über lange Zeit in feucht-heißen Schiffsladeräumen gelagert werden musste. In Ländern wie Russland und Persien, in die der Tee auf dem Landweg über Nordchina kam, leitet sich die Bezeichnung für Tee deshalb auch nicht von dem kantonesischen Wort tu ab, sondern von chá, einem Begriff aus der Mandarin-Sprache.
In Deutschland etablierte sich das Teetrinken über Holland, zunächst an der Nordseeküste in Ostfriesland, wo die Küstenbewohner ihre ganz eigene und bis heute weit bekannte Teekultur entwickelten. Im frühen 19. Jahrhundert nahm seine Popularität dann auch außerhalb der Küstenregion mehr und mehr zu, die geistige und politische Elite in Deutschland und dem restlichen Europa begann die Vorzüge dieses einzigartigen Getränks zunehmend zu schätzen, so dass es fortan „in“ war in den entsprechenden Kreisen Tee zu trinken und Teegesellschaften zu geben!

Traditionell, aromatisch und wohltuend – darf es eine Tasse Hanftee sein?

Auch wenn die gehaltvollen Blätter der Hanfpflanze (zugelassener EU-Nutzhanf) keinen „echten“ Tee, sondern „nur“ ein „Aufgussgetränk“ ergeben, ist er eine sehr gute Wahl in vielen Lebenslagen. Am besten regional und aus kontrolliert biologischem Anbau entfaltet der Hanftee seine beruhigende und wohlig entspannende Wirkung und tut mit seiner sattgrünen bis leicht gelbliche Farbe und dem milden Geschmack alleine, oder auch in Kombination mit anderen Kräutern wie beispielsweise Zitronenverbene, Melisse oder Minze dem Körper und der Seele einfach gut. Aber auch bei Magenverstimmungen wird Hanftee häufig getrunken. Und dieses Wissen ist nicht neu, denn schon besagter Entdecker der Teezubereitung, der chinesische Kaiser und Kräuterkundler Sheng Nung, hat als erster die medizinische Verwendung der Hanfpflanze beschrieben. Aber auch in Indien ist der Genuss von Hanftee eine uralte Tradition, die auch als „Bhang“ bezeichnet wird. In einer Zeremonie zubereitet, gilt er hier als ein Zeichen besonderer Wertschätzung! Probieren Sie es doch einfach mal aus nach dem Motto „abwarten und Hanftee trinken“.

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Quellen:
Das Teebuch: Sorten, Anbaugebiete, Rituale und Rezepte aus aller Welt. Linda Gaylard, Dorling Kindersley Verlag GmbH © 2015
www.markteinblicke.de

Bildquelle© 2020 Tabea Walch

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